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safeXcon für Berlin

Gefahrgutbeauftragter Berlin – externe Bestellung nach GbV

safeXcon übernimmt die externe Bestellung zum Gefahrgutbeauftragten für Unternehmen in Berlin und Brandenburg, nach GbV für Straßentransport (ADR), Schienenverkehr (RID) und Binnenschifffahrt (ADN). Die Bestellung ist an keinen Firmensitz gebunden: Überwachung, Berichtswesen und Dokumentenprüfung laufen ortsunabhängig, Begehungen und Unterweisungen finden als geplante Termine bei Ihnen im Betrieb statt. Mit dem Büro Ost in Dresden liegt der nächste safeXcon-Standort rund zwei Fahrstunden von Berlin entfernt. Geschäftsführer Marko Richter war Head of Dangerous Goods bei DB Schenker in Leipzig und ist seit rund 15 Jahren als Gefahrgut- und Gefahrstoffbeauftragter bestellbar; über 700 Beratungen bundesweit und die Vermögensschaden-Haftpflicht bei HISCOX sichern diese Erfahrung ab.

Bestellpflicht nach §3 GbV: Wen sie in Berlin trifft

Sobald ein Unternehmen an der Beförderung gefährlicher Güter auf Straße, Schiene oder Binnenschiff beteiligt ist – als Beförderer, Verpacker, Verlader, Befüller oder Entlader –, verlangt §3 der Gefahrgutbeauftragtenverordnung (GbV) die Bestellung mindestens eines Gefahrgutbeauftragten in Textform. §2 GbV kennt Ausnahmen, etwa für Auftraggeber oder Entlader mit höchstens 50 Tonnen Gefahrgut netto pro Jahr oder Beförderungen unterhalb der Freigrenzen nach Unterabschnitt 1.1.3.6 ADR. Die Aufgabe darf nach §3 Abs. 2 GbV eine externe Person mit gültigem Schulungsnachweis nach Unterabschnitt 1.8.3.4 ADR/RID/ADN wahrnehmen – genau diese Rolle übernehmen wir für Sie.

Was die externe Bestellung umfasst

Nach §8 GbV und Kapitel 1.8.3.3 ADR/RID/ADN überwacht der Gefahrgutbeauftragte die Einhaltung der Vorschriften, berät das Unternehmen, kontrolliert die Schulung des beteiligten Personals und dokumentiert die Transportvorgänge. Bei gefahrgutrelevanten Unfällen oder schwerwiegenden Verstößen erstellt er den Unfallbericht nach Unterabschnitt 1.8.3.6, einmal jährlich den Jahresbericht an die Unternehmensleitung. Alle relevanten Unterlagen werden mindestens fünf Jahre aufbewahrt – revisionssicher und für Kontrollen jederzeit griffbereit.

Gefahrgut in der Hauptstadtregion: GVZ, BER und E-Mobility

Das Gefahrgut der Hauptstadtregion läuft zu großen Teilen über den Berliner Ring. In den Güterverkehrszentren Großbeeren, Wustermark und Freienbrink an der A10 schlagen Handels- und KEP-Logistiker täglich palettierte Ware um, darunter regelmäßig Aerosole, Farben, Reiniger und Lithium-Batterien. Wer dort befördert, verpackt, verlädt, befüllt oder entlädt, fällt schnell unter die Bestellpflicht nach §3 GbV.

Der Versandhandel bringt ein eigenes Problemfeld mit: Lithium-Ionen-Akkus der Klasse 9 (UN 3480/3481) stecken in immer mehr Produkten, und spätestens bei Retouren mit möglicherweise beschädigten Zellen wird aus Alltagsware anspruchsvolles Gefahrgut. Dazu kommen Entsorgungs- und Recyclingbetriebe, die gebrauchte Batterien und gefährliche Abfälle einsammeln, sowie Bau- und Handwerksbetriebe, die mit Gasflaschen und Kraftstoffen unterwegs sind und die Grenzen der Handwerkerregelung kennen sollten.

Auch jenseits der Logistik hat die Region Gefahrgut-Berührungspunkte. Life-Science- und Pharma-Betriebe in Adlershof und Buch versenden temperaturgeführt mit Trockeneis, am Flughafen BER gilt für Luftfracht das eigene Regelwerk aus IATA-DGR und ICAO-TI, und rund um Ludwigsfelde und Grünheide wächst ein Automotive-Umfeld, in dem Batterien und Betriebsstoffe bewegt werden.

Die Betreuung ab dem Büro Ost in Dresden funktioniert dabei ohne Abstriche: Dokumentenprüfung, Konzepte und Berichte erledigen wir bundesweit remote, Begehungen und Unterweisungen planen wir als feste Vor-Ort-Termine in Berlin und Brandenburg. Der Standort am Dresdner Altmarkt liegt rund zwei Fahrstunden entfernt.

Anwendungsfälle in Berlin und Brandenburg

KEP- und Fulfillment-Logistik in den GVZ

Großbeeren, Wustermark und Freienbrink bündeln den Warenumschlag der Hauptstadtregion direkt am Berliner Ring. Beim Umschlag palettierter Ware werden Lager- und Umschlagbetriebe schnell zu Verladern oder Entladern im Sinne der GbV. Wir prüfen die Rolle Ihres Betriebs im Beförderungsablauf und übernehmen die Bestellung, wo sie greift.

E-Commerce und Versandhandel

Powerbanks, E-Bike-Akkus und Geräte mit eingebauten Zellen sind Gefahrgut der Klasse 9 (UN 3480/3481). Besonders heikel sind Retouren, weil beschädigte oder defekte Akkus strengeren Regeln unterliegen. Wir bringen Versandprozesse, Verpackung und Dokumentation auf einen rechtssicheren Stand.

Entsorgung und Recycling

Wer Altbatterien, Lösemittelreste oder andere gefährliche Abfälle einsammelt und zur Verwertung transportiert, bewegt Gefahrgut in oft wechselnder Zusammensetzung. Gerade dort lohnt der geschulte Blick auf Einstufung, Zusammenladung und Beförderungspapiere.

Pharma und Life Sciences

In Adlershof und Buch arbeiten Labore und Biotech-Firmen mit Proben, Reagenzien und temperaturgeführten Sendungen, häufig gekühlt mit Trockeneis. Auch solche Versände unterliegen Gefahrgutvorschriften. Wir sorgen dafür, dass Klassifizierung, Verpackung und Papiere zum Versandalltag passen.

Luftfracht ab BER

Luftfracht ab dem BER richtet sich nach IATA-DGR und ICAO-TI, einem eigenständigen Regelwerk neben der GbV. Versender begleiten wir hier beratend; die Qualifikation nach den IATA/ICAO-Modulen A, B + F bringt Marko Richter mit.

Bau und Handwerk

Gasflaschen, Kraftstoffe und Reinigungschemie fahren auf vielen Handwerkerfahrzeugen mit. Die Handwerkerregelung erlaubt das innerhalb enger Grenzen, etwa für den Eigenbedarf auf der Baustelle. Wo Belieferung oder größere Mengen ins Spiel kommen, endet die Ausnahme, und wir prüfen, was das für Ihren Betrieb bedeutet.

So läuft die externe Bestellung für Berlin ab

  1. Erstgespräch mit Bestellpflicht-Check Kostenlos und unverbindlich klären wir, ob Ihr Betrieb nach §3 GbV bestellpflichtig ist oder eine Ausnahme nach §2 GbV greift, etwa die 50-Tonnen-Regel oder die Freigrenzen nach 1.1.3.6 ADR.
  2. Bestandsaufnahme bei Ihnen im Betrieb Wir vereinbaren einen festen Termin in Berlin oder Brandenburg, sehen uns Lager, Versandwege und vorhandene Dokumentation an und legen fest, was bis zur Bestellung zu tun ist.
  3. Angebot und Bestellung in Textform Sie erhalten ein Angebot mit klarem Jahrespreis. Die schriftliche Bestellung samt Bestellungsurkunde erfolgt meist innerhalb von zwei Wochen, damit Sie den Nachweis gegenüber Behörden und Kunden früh in der Hand haben.
  4. Betreuung remote und vor Ort Ab Tag 1 dokumentieren wir, überwachen laufend die Einhaltung der Vorschriften und erstellen den Jahresbericht nach §8 GbV. Berichtswesen und Prüfungen laufen ortsunabhängig, Begehungen und Unterweisungen kommen als geplante Vor-Ort-Termine dazu.

Was kostet ein externer Gefahrgutbeauftragter für einen Standort in Berlin?

Die Basisbetreuung beginnt ab 1.140 € pro Standort und Jahr, festgelegt wird der konkrete Preis im kostenlosen Erstgespräch anhand von Mitarbeiterzahl, Gefahrgutklassen und Versandvolumen. Im Jahrespreis stecken die schriftliche Bestellung mit Urkunde, die laufende Überwachung, die Kontrolle Ihrer Schulungen, der Jahresbericht nach §8 GbV und die Aufbewahrung der Unterlagen über mindestens fünf Jahre. Die Alternative wäre ein eigener Mitarbeiter mit IHK-Schulungsnachweis, der die Funktion neben seiner eigentlichen Arbeit stemmt. Für Berliner Betriebe ohne Vollzeit-Gefahrgutthema rechnet sich die externe Lösung in aller Regel schneller.

Einzugsgebiet

  • Berlin
  • Potsdam
  • Brandenburg
  • Großbeeren
  • Ludwigsfelde
  • Oranienburg
  • Schönefeld
  • Frankfurt (Oder)

Häufige Fragen

Ja. Die Bestellung zum externen Gefahrgutbeauftragten ist an keinen Firmensitz gebunden: Überwachung, Beratung und Berichtswesen laufen ortsunabhängig, Begehungen und Unterweisungen finden als geplante Termine bei Ihnen im Betrieb statt. Unser Büro Ost in Dresden liegt rund zwei Fahrstunden von Berlin entfernt und ist der nächstgelegene safeXcon-Standort.

So oft, wie es Ihr Gefahrgutaufkommen erfordert. Begehungen und Unterweisungen legen wir als feste Termine im Jahresplan fest, die Frequenz richtet sich nach Umfang und Risiko Ihrer Tätigkeiten. Zwischen den Terminen sind wir per Telefon und E-Mail erreichbar; länger als 24 Stunden warten Sie auf eine Antwort nicht.

In den Güterverkehrszentren Großbeeren, Wustermark und Freienbrink trifft es zuerst die Lager- und Umschlagbetriebe: Wer dort gefährliche Güter verpackt, verlädt, befüllt oder entlädt, ist Beförderungsbeteiligter und fällt damit häufig unter die Bestellpflicht nach §3 GbV. Daneben betrifft die Pflicht Speditionen und KEP-Logistiker, Chemikalien- und Farbenhandel, Entsorger sowie Versandhändler mit Lithium-Batterien im Sortiment.

Ja. Wer unterhalb der 1.000-Punkte-Grenzen des Unterabschnitts 1.1.3.6 ADR bleibt, braucht häufig keinen Beauftragten; daneben stellt §2 GbV unter anderem Betriebe frei, die jährlich höchstens 50 Tonnen Gefahrgut netto ausschließlich als Auftraggeber des Absenders oder als Entlader bewegen. Welche Ausnahme für Ihren Betrieb infrage kommt, rechnen wir im Erstgespräch anhand Ihrer tatsächlichen Mengen durch.

Ja, und für Versandhändler gleich doppelt relevant: Neuware unterliegt als Klasse-9-Gut (UN 3480/3481) eigenen Verpackungs- und Kennzeichnungsregeln, Retouren mit möglicherweise beschädigten oder defekten Akkus zusätzlichen Auflagen. Spätestens beim Rückversand sollten Prozesse und Papiere deshalb sauber geregelt sein.

Die schriftliche Bestellung samt Bestellungsurkunde erfolgt meist innerhalb von zwei Wochen, die Dokumentation startet ab Tag 1. Den Vor-Ort-Termin für die Bestandsaufnahme in Berlin oder Brandenburg planen wir direkt im Erstgespräch mit ein.

Die fehlende Bestellung ist eine Ordnungswidrigkeit nach Gefahrgutrecht und fällt bei Kontrollen auf, etwa durch das Bundesamt für Logistik und Mobilität (BALM) oder die Polizei. Dazu kommen Haftungsrisiken für die Geschäftsleitung, wenn es ohne Beauftragten zu einem Zwischenfall kommt. Der Check im Erstgespräch schafft hier schnell Klarheit.

Unkompliziert. Wir sichten die vorhandene Dokumentation samt Jahresberichten, übernehmen den Stand und stellen die neue Bestellung in Textform aus, so entsteht keine Lücke zwischen alter und neuer Bestellung. Ihr Betrieb bleibt während des Wechsels durchgehend handlungsfähig.

Ab 1.140 € pro Standort und Jahr, darin bereits enthalten: die schriftliche Bestellung mit Urkunde, die laufende Überwachung Ihrer Gefahrgutprozesse, die Kontrolle der Schulungen und der Jahresbericht nach §8 GbV. Den verbindlichen Jahrespreis für Ihren Standort legen wir im kostenlosen Erstgespräch fest.